sverdimh

Kritische Blicke auf die SWMH

Schickler und schikanierte Betriebsräte

sverdimh, · Kategorien: Flugblatt

Wir haben ein neues Flugblatt zum Download, das in dieser Woche verteilt wurde. Es befasst sich nochmals kritisch mit dem Schickler-Projekt und dem damit verbundenen Personalabbau. Die Frage hier: Wann fallen dem Konzern mal andere, konstruktive Lösungen statt stupidem Personalabbau ein?
Ferner geht es auf den derzeitigen Umgang mit dem Betriebsratsvorsitzenden bei der Schwarzwälder Bote Redaktionsgesellschaft in Oberndorf ein.

Flugblattaktion: Irrwege in Stuttgart?

sverdimh, · Kategorien: Allgemein, Flugblatt

flugblattaktion_800Mit einer Flugblattaktion vor dem Pressehaus in Stuttgart rückte die Gewerkschaft ver.di am heutigen Freitag zwei aktuelle Themen in den Mittelpunkt. Zum einen die in dieser Woche bekanntgegebene Zusammenlegung der Redaktionen von Stuttgarter Zeitung und Stuttgarter Nachrichten (siehe dazu diesen Beitrag), zum anderen aber auch die drohende Einstellung der Zeitung “Sonntag Aktuell”, die Thema bei der heutigen Gesellschafterversammlung im Pressehaus sein soll. „Sonntag Aktuell“ steht als 7. Ausgabe der Tageszeitung zur Disposition. Grund
hierfür sind offensichtlich wirtschaftliche Gründe sowie die Kündigungen der Partnerverlage „Heidenheimer Zeitung“ und der „Ulmer Südwestpresse“. Wird die “Sonntag Aktuell” eingestellt, droht der Verlust von Arbeitsplätzen von Redakteuren, Druckern und Mediengestaltern.

Das vor Ort verteilte Flugblatt gibt es hier zum Runterladen:

Tarifeinigung bei Pressehaus Stuttgart Druck greifbar

sverdimh, · Kategorien: Flugblatt, Tarifrunde

2015 04 02 Info 5Beim Unternehmen Pressehaus Stuttgart Druck scheint nach einem Verhandlungsmarathon am heutigen Donnerstag eine Tarifeinigung bezüglich der Besetzung an Druckmaschinen möglich (zu Hintergrundinfos siehe diesen Beitrag). Folgende Eckpunkte wurden festgelegt:

1. Besetzung: Bei einer 1-Turm-Produktion sind 2 Drucker notwendig, 2 bis 3 Türme 3
Drucker, 4 Türme 4 Drucker, 5 Türme 5 Drucker und 6 Türme 6 Drucker
2. Bis zum 31. 12. 2017 kann bei Auftragswegfall die Arbeitszeit um 2 Wochenstunden
reduziert werden, bei gleichzeitiger Beschäftigungssicherung
3. Die Personalstärke im technischen Bereich wird bis zum 31. Dezember 2016 auf
61 Beschäftigte und bis zum 31. 12. 2019 auf 59 Beschäftigte festgeschrieben
4. Die Laufzeit des Firmentarifvertrages gilt bis zum 31. Dezember 2019
5. Ein Firmentarifvertrag zur Altersteilzeit wird nicht verhandelt.

Alle Informationen gibt es im aktuellen Flugblatt hier: 

Neu im Netz: sverdimh.de

sverdimh, · Kategorien: Allgemein, Flugblatt

Hallo!

Hier entsteht die neue Internetpräsenz sverdimh.de, die sich aus Mitarbeiter- und Gewerkschaftssicht mit der Südwestdeutschen Medienholding (SWMH) befasst.

Weitere Inhalte werden in Kürze folgen. Bitte schauen Sie also wieder vorbei.

Hier gibt es ein Flugblatt, das am Mittwoch, 4. März, gestreut wurde: Flugblatt_01
2015 02 11 Info 9 für Pressehaus (7)-1

Pressehaus Stuttgart Druck GmbH:
Geschäftsleitung will Belegschaft um 31,5% verkleinern

Mit einem Paukenschlag begannen die Verhandlungen von ver.di mit der Geschäftsführung der Pressehaus Stuttgart Druck GmbH (PHD) zu einen Firmentarifvertrag zur Besetzung an Offsetrotationsmaschinen mit Beschäftigungssicherung und um einen Firmentarifvertrag Altersteilzeit. Die geplante Investition in ein Farbregelsystem (Q.I. IDS – 3 D) bedeutet nach dem Willen der Geschäftsleitung, dass künftig 20 Drucker und Helfer weniger an der Druckmaschine stehen sollen als bisher. Die Belegschaftsstärke im technischen Bereich soll von 67 Beschäftigten auf 47 Beschäftigte abgesenkt werden, was einer Reduzierung der Gesamtbelegschaft von 31,5 % entspricht – und das in einem Betrieb, der auf wirtschaftlich gesunden Beinen steht.  Offenbar sollen in der  Druckerei in Stuttgart die Kostensparprogramme der SWMH fortgesetzt werden.

Ver.di zeigte sich über den Verlauf der 1. Verhandlungsrunde empört. Der ver.di-Beauftragte für den SWMH-Konzern  Uwe Kreft sagte: „Der angestrebte Beschäftigungsabbau ist nun offensichtlich der Dank dafür, dass die Drucker und Helfer bisher regelmäßig unterbesetzt gearbeitet haben und damit einer enormen Leistungsverdichtung ausgesetzt waren“.  Ver.di hat in den Verhandlungen das Ziel, die vorhandenen Arbeitsplätze in der Rotation über das Jahr 2017 hinaus zu sichern.