sverdimh

Kritische Blicke auf die SWMH

Herbert Dachs soll Martin Jaschke ersetzen

sverdimh, · Kategorien: Personalien

DachsHerbert Dachs soll Nachfolger von Martin Jaschke als Geschäftsführer der Medienholding Süd (MHS) werden. Das berichtet die Medienzeitung Horizont in einem aktuellen Beitag ihrer Online-Ausgabe. Der 54-jährige Zeitungsmanager hat nach den Recherchen von Horizont seinen Abschied von der „Augsburger Allgemeinen“ angekündigt. Dort war er 35 Jahre lang. Er leitete zuletzt den Unternehmensbereichs Verlag und Technik.

One Response to “Herbert Dachs soll Martin Jaschke ersetzen”

  1. Ernst Haft sagt:

    Glückwunsch!!!!!

    Ich möchte den Initiatoren und Machern der neuen Homepage der Arbeitnehmer in der SWMH ausdrücklich danken. Das war längst überfällig in einem Konzern, der seit 2008 unentwegt auf dem Rücken der Belegschaft „spart“.
    Ich freue mich über das Angebot und wünsche mir eine rege Teilnahme. Das ist für mich übrigens auch eine Frage des Demokratieverständnisses: Die privaten Zeitungsunternehmen betonen gerne, dass sie einen quasi-öffentlichen Auftrag haben als „Wächter der Demokratie“. Man kann sie deshalb auch nicht als reine Wirtschaftsunternehmen ansehen, bei denen am Ende die „Zahlen“ regieren, sondern sie haben selber einen publizistischen Anspruch, an dem man sich auch messen darf bzw. muss. Das betrifft die eigene Belegschaft gegenüber der Geschäftsführung, aber auch die Öffentlichkeit an sich. Da passt es gar nicht zu den Sonntagsreden der Manager, wenn Medienunternehmen sich zugeknöpfter zeigen als andere Branchen. So erfahren zum Beispiel Mitarbeiter recht häufig wenig über geplante Veränderungsprozesse; Betriebsräte werden nicht reichzeitig und umfassend informiert, wie es der Gesetzgeber will. Nicht selten werden per Überrumpelungsaktion Tatsachen geschaffen – zum Nachteil der Beschäftigten. An der Öffentlichkeit gehen diese Dinge meistens vorbei, denn welche Zeitung berichtet schon gerne – journalistisch unabhängig – über sich selbst? Die durchaus fragwürdigen Entwicklungen in den Zeitungen betreffen aber die ganze Gesellschaft. Kontrolle der Mächtigen ist ein Grundpfeiler des demokratischen System. Wenn „unabhängige“ Zeitungen das nicht mehr schaffen können, weil ihr Sparwahn massiv in die journalistische Substanz und Kompetenz eingreift (Stichwort: „Innere Pressefreiheit“), müssen wir Arbeitnehmer und Bürger im Interesse aller Alarm schlagen.
    Es ist deshalb dringend nötig, dass mehr Transparenz hergestellt werden muss. Diese Homepage kann den Betroffenen helfen, ihre Rechte wirkungsvoller zu vertreten, und sie gewährt der interessierten Öffentlichkeit Einblicke in eine verschlossene Branche.
    Das schafft zwar immer noch keine Waffengleichheit zwischen Unternehmertum und abhängig Beschäftigten, ist aber ein Baustein dafür. Viel Glück!!!!!!!!

    Gez.: Ernst Haft, Redakteur bei der SWMH

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*